Die wunderbare Welt der Abwesenheit

Zeigerpointer

Auf etwas zu zeigen, das physisch nicht (mehr) vorhanden ist, klingt abstrus, ist aber gang und gäbe in der regionalen Berichterstattung. Dass aus diesem vermeintlichen Nichts mit einer Prise Ironie etwas Spannendes entstehen kann, zeigt die Ausstellung „Die wunderbare Welt der Abwesenheit“, die vom 16. bis 30. April im Symposium Lindabrunn zu sehen ist. Student/innen der FH Joanneum beleuchten hier das mediale Phänomen des sogenannten „Zeigerpointers“ aus unterschiedlichen Perspektiven – von der geschichtlichen Bedeutung des Zeigegestus bishin zur künstlerischen Inszenierung der sinnbefreiten Medienkuriosität.

Wir laden recht herzlich zur Vernissage am 15. April um 19 Uhr und freuen uns über Ihre Anwesenheit in unserer wunderbaren Welt der Abwesenheit!

Wir zeigen euch Zeigerpointer!

Spektakuläre Momente für immer in Öl auf Leinwand verewigt.
Wolltet ihr schon immer mal sehen, was nicht da ist?
Wir zeigen euch, worauf Alexander wirklich zeigt!
Was euch erwartet: Fünf Zeigerpointer, fünf Rauminstallationen,
fünf Themen.

In der Ausstellung im Symposium Lindabrunn –
Eröffnung am 15. April um 19:00 Uhr

Kommt vorbei, das müsst ihr sehen!

Ausstellung: Die wunderbare Welt der Abwesenheit

Zeigerpointer Ölgemälde

„Augenzeuge Mario M. zeigt die Stelle, wo sein Freund vom Alfa erfasst wurde“

Etwas ist passiert. Jemand hat es gesehen. Doch die Lokalpresse war zu spät vor Ort. Vom Geschehen ist nichts mehr zu erkennen. Die Lösung: Der Zeigerpointer.

Du bist lieber live dabei als viel zu spät?

Dann komm zur Ausstellung „Die wunderbare Welt der Abwesenheit“

15.4. – 8.5.2016

Nomad Museum / Verein Symposion Lindabrunn

Eröffnung: 15. April um 19 Uhr

Gezeigt  wird die Zeigerpointer-Sammlung von monochrom. Inszeniert von Studierenden des Masterstudiengangs Ausstellungsdesign der FH Joanneum Graz.

Ankündigung

Am 15. April eröffnet die Ausstellung “Zeigerpointer – die wunderbare Welt der Abwesenheit” in Lindabrunn. Die Ausstellung behandelt das mediale Phänomen der Abwesenheit aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln. So werden neben der medialen Transformation, auch die Reproduktion der Bilder und die Geschichte des Zeigens aufgeschlüsselt.

Abwechslungsreicher und Spannender kann Abwesenheit kaum dargestellt werden. 14 Studierende der FH Joanneum Graz, mit Unterstützung von monochrom und EMEE, haben diese Ausstellung gestaltet.

Wir freuen uns Sie bei der Vernissage am 15. April um 19 Uhr im Symposium in Lindabrunn begrüßen zu dürfen! Die Ausstellung wird bis 8. Mai jeden Samstag und Sonntag von 14 – 19 Uhr geöffnet sein.

Nicht Nichts – Eine Sammlung der Abwesenheit

In der Ausstellung wird „Die wunderbare Welt der Abwesenheit“ aus verschiedenen Perspektiven gezeigt. In 6 Räumen werden die Themen Abwesenheit, Mediale Transformation, Reproduktion und die Geschichte des Zeigens beleuchtet.

Im Rahmen des EU-Projekts „EMEE – EuroVision Lab“ wird erstmals die Sammlung von monochroms sogenannten „Zeigepointern“ als Ölgemälde in Kooperation mit Studierenden der FH Joanneum, Graz gezeigt.

Eröffnung ist am 15. April 2016 um 19.00 Uhr im Symposium Lindabrunn.

Hier gibt es nichts zu sehen…

…doch gibt es und es nennt sich Die wunderbare Welt der Abwesenheit! Ausgehend von den sogenannten Zeigerpointern, die ins Archiv der Künstlergruppe monochrom aufgenommen wurden, entstand diese Ausstellung. Im Zuge des EU Projekts Euro Vision, European Museums Exhibiting Europe entwarfen Studierende des Masterstudiums Ausstellungsdesign die Räume. In fünf Gruppen wurden die Themen Abwesenheit, Mediale Transformation, Reproduktion und die Geschichte des Zeigens umgesetzt. Am 15. April um 19:00 Uhr wird Die wunderbare Welt der Abwesenheit eröffnet. Wir freuen uns auf euch!

Die Abwesenheit der Objekte

Das Phänomen des „Zeigepointers“, der vor allem in österreichischen Printmedien zu finden ist, wird in Bezug auf die Abwesenheit der Objekte anhand dieses Bildes näher erläutert.

IMG_9358

Zu sehen ist ein Junge, der als Augenzeuge mit seiner Hand auf eine Haustür deutet. Seine Mimik ist eher müde und gelangweilt. Ausschließlich die Bildunterschrift gibt den LesernInnen Auskunft über das Ereignis:
Martin Sticher vor dem Nachbarhaus: „Drinnen ist alles voller Müll“

Das Objekt selbst, nämlich der Müll, ist nicht zu sehen und ist somit abwesend. Martin zeigt ins absolute „Nichts“. Nur wir LeserInnen können in unseren Köpfen ein Bild davon machen, wie es in diesem Haus aussieht.

Zeigerpointer stellen daher eine nachgestellte Situation dar, ohne das eigentliche Objekt überhaupt abzubilden. Durch diese Abwesenheit wirken die Bilder kurios und künstlich inszeniert.