Workshops

Am 30. und 31. Mai finden an der NMS Hirtenberg zwei Workshops statt, die zentrale Inhalte der Ausstellung „Zeigerpointer. Die wunderbare Welt der Abwesenheit“ an die Schülerinnen und Schüler vermitteln. Eigens auf die NMS Hirtenberg abgestimmt hat EMEE und monochrom-Mitarbeiterin Clara Gallistl geeignete Vermittlungsmodelle erarbeitet.

Workshop 1 beschäftigt sich mit dem sensiblen Thema Migration über dem Umweg, Objekte als Migranten zu bestimmen. Die Schüler_innen werden so auf spielerische Weise an das heute so emotional diskutierte Thema Migration herangeführt und lernen unterschiedliche Arten von Migration, ihre Unterschiede und Gemeinsamkeiten kennen.

Workshop 2 ermöglicht den Schüler_innen sich selbst als definitionsmächtige Subjekte zu erleben. Die Zeigegeste steht im Zentrum dieses Workshops. Gemeinsam erarbeitet die Gruppe unterschiedliche Konnotationen und Auswirkungen des Zeigens auf Personen, Gegenstände oder Landschaften. Beide Workshops stehen in enger Verbindung zu den Gemälden der im Nomad Museum/VSL Lindabrunn beheimateten Ausstellung. Die Gemälde selbst stellen mehrere Migrationsprozesse dar: Sie wurden nach eingescannten Zeitungsdrucken in China in Öl gemalt, nach Österreich geschickt und gingen von Wien aus schon mehrfach auf „Tour“. Alle Gemälde bilden eine besondere Zeigegeste ab, die ins Nichts, auf etwas Abwesendes deutet, und stellt dadurch einen merkwürdigen Sonderfall in der Kulturgeschichte der Zeigegeste dar.
In Zusammenarbeit mit VSL-Chefin Johanna Haigl werden die Workshops an den Projekttagen der NMS Hirtenberg (30./31. Mai) durchgeführt.